Solarspeicher Bilanz für März 2017

Der März 2017 war der erste Monat, bei dem die Erfassung des Solarertrages über den Victron Color Control lückenlos funktioniert hat. Somit konnten die Daten aus dem VRM Interface mal hergenommen werden, um den Solarertrag bzw. den Stromverbrauch genauer zu betrachten.

Im März 2017 hat die Solaranlage insgesamt 539,44 kWh Energie erzeugt. Davon sind 173 kWh ins Netz eingespeist, 183 kWh zur Batterie und 176 kWh direkt verbraucht worden.

Solarertrag März 2017 mit Verwendung

Der Verbrauch im März 2017 lag bei 429 kWh, die mit 132 kWh aus dem Netz gedeckt wurden, weitere 120 kWh kamen von der Batterie und 176 kWh von der Solaranlage als direkter Verbrauch.

Verbrauch März 2017 mit Herkunft

Es fällt nun auf, dass in die Batterie 120 kWh eingespeist wurden, aber nur 120 kWh entnommen wurden. Die 63 kWh sind dann der Verlust, der beim Laden des Akkus entsteht, also etwa 34%. Das liegt im Rahmen des üblichen Ladewirkungsgrades von 60 – 70 % bei Blei Akkumulatoren.

Was bringt das nun?

Den eingesparten Stromkosten von 183 kWh * 0,26 € = 31,32 € steht die nicht erhaltene Einspeisevergütung von 183 kWh * 0,1234 € = 22,58 € gegenüber. Weiter muss auf die “Eigenentnahme” die Umsatzsteuer abgeführt werden (8,59 €) und der fiktive Ertrag zu Herstellkosten (183 kWh * 0,09 € = 16,47 €) in der Einkommensteuer berücksichtigt werden (wie auch die Einspeisevergütung).

Rein finanziell ist kein signifikanter Vorteil ersichtlich. Einzig, das Ziel, möglichst viel Solarertrag selber zu nutzen und so autark wie möglich zu sein, ist hier die Motivation.

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